Impulse und Glücksinspirationen für Frauen
Was tun bei einer Reizblase & was dir dein Körper sagen möchte.
In meinem heutigen Artikel möchte ich mich mit dir über ein Thema unterhalten, unter dem schätzungsweise rund
20 bis 40 Prozent aller Frauen (und auch Männer) leiden.
Es geht um deine gereizte Blase ....
Durch Stress, bestimmte Krankheiten oder die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren wird das Gewebe der Schleimhäute dünner und sensibler.
Auch Schwangerschaft und Geburt können bei einer Reizblase eine Rolle spielen. Die körperlichen Veränderungen belasten den Beckenboden stark. Ist dieser geschwächt, kann sich die Lage der Blase oder der Gebärmutter verändern – mit Auswirkungen auf die Blasenkontrolle.

Inhalt des Artikels auf einen Blick:
- Reizblase verstehen: Was passiert im Körper?
- Die Auswirkungen auf deinen Alltag
- Organische Ursachen im Überblick
- Psychosomatik: Warum deine Blase auf Stress reagiert
- Wurzelchakra & Anspannung im Becken
- 5 Möglichkeiten für mehr Entlastung
- Soforthilfe: Mini-Fußreflexzonen-Massage
Also viel Spaß beim Lesen oder zuhören 🥰
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Ganz wichtig vorab: Solltest du unter einer Reizblase leiden, lass deine Beschwerden bitte einmal medizinisch von deiner Ärztin oder deinem Arzt abklären.
So kannst du sicher sein, dass keine körperliche Ursache wie ein akuter Infekt oder eine andere Erkrankung dahintersteckt.
Erst wenn da Entwarnung gegeben ist, kannst du dich der Psychosomatik stellen und dich fragen, was dir deine Blase zeigen möchte …
Aber fangen wir einmal ganz am Anfang an: Was ist eine Reizblase überhaupt?
Dieser Begriff beschreibt eine Blasenfunktionsstörung, bei der der Harndrang oft nicht mehr verlässlich gesteuert werden kann.
Betroffene verspüren innerhalb von 24 Stunden sehr häufig – meist mehr als acht bis zehnmal am Tag – einen plötzlich auftretenden, kaum aufschiebbaren Drang, die Toilette aufzusuchen.
Anfangs versuchst du noch, diese Reizung zu ignorieren, und du denkst dir, dass du einfach zu viel getrunken hast.
Vielleicht kennst du auch das Phänomen, dass sich der Harndrang vermehrt, wenn du dich in einer stressigen Situation befindest – wie zum Beispiel bei zu viel Arbeit, einer unerquicklichen Auseinandersetzung mit Kolleginnen oder wenn eine wichtige Prüfung ansteht.
Doch auch wenn diese Phase überstanden ist und wieder Ruhe einkehrt, bleibt der lästige Harndrang oft bestehen und bestimmt zunehmend deinen Alltag.
Auffällig bei einer Reizblase ist:
- Es werden in der Regel nur kleine Mengen Urin ausgeschieden.
- Die Blase fühlt sich oft noch immer gefüllt an, obwohl du gerade erst auf Toilette warst.
- Du musst auch häufig nachts raus.
Die Auswirkungen auf deinen Alltag
Eine Reizblase verändert dein Leben spürbar. Besorgungen, Termine und Ausflüge werden nun häufig danach ausgerichtet, ob eine Toilette in der Nähe ist.
Auch dein Schlaf leidet, wenn nächtlicher Harndrang ihn immer wieder unterbricht. Dadurch kann es langfristig zu Erschöpfung, chronischer Müdigkeit, schlechter Laune, sowie zu einer verminderten Konzentration führen.
Kommt dann auch noch die Sorge vor ungewolltem Urinverlust hinzu, wächst der innere Druck noch mehr. Angst und ein Schamgefühl setzen ein.
Sie belasten nicht nur emotional, sondern können deine Beschwerden zusätzlich verstärken – denn Stress intensiviert die Wahrnehmung der Blasensignale.
💜 Meditation zum Loslassen und wieder Ankommen
Um diesen Prozess zu unterstützen, lege ich dir meine Meditation zum Loslassen ans Herz 💜
Gibt es auch organische Ursachen für eine Reizblase?
Ja ... die gibt es:
- Beim Mann: Oft ist es eine vergrößerte Prostata, die auf die Harnwege drückt.
- Organische Veränderungen: Blasensteine oder eine Senkung der Gebärmutter beziehungsweise der Scheide begünstigen den Druck auf die Blase.
- Entzündungen: Vorangegangene oder wiederkehrende Blasenentzündungen reizen die Blasenwand dauerhaft.
- Nervensystem: Verschiedene Nervenleiden wie Parkinson oder ein Schlaganfall können die Signalübertragung zum Gehirn stören.
- Hormonschwankungen: Ein Östrogenmangel (etwa in den Wechseljahren) schwächt das umliegende Gewebe und macht es reizbar.
Musst du eine Reizblase nun einfach so aushalten?
Klare Antwort: Nein, das musst du nicht.
Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wieder Ruhe und Entspannung in dein Urogenitalsystem hineinzubringen ...
Lese hier unbedingt weiter. 👇👇
Verstehe - warum deine Blase auf deine Emotionen reagiert.
Wenn körperlich alles abgeklärt ist, lohnt sich der Blick auf das Ganze.
Deine Blase ist aus psychosomatischer Sicht ein unglaublich feines Instrument für deinen inneren Stresspegel. Sie zeigt dir oft ganz genau, wo du im Alltag unter Druck stehst.
Um diese Stressmomente ausfindig zu machen, nimm dir einige Augenblicke Zeit und beantworte folgende Reflexionsfragen:
💡Reflexion – Frage dich einmal ganz bewusst:
- Wo halte ich an längst überholten Überzeugungen, Dingen oder auch Menschen fest, die mir schon lange nicht mehr dienlich sind?
- Wo darf ich noch mehr dem Fluss des Lebens vertrauen?
- Wo oder wann mache ich es anderen recht, anstatt mich klar abzugrenzen?
Wenn du vergisst, im Außen Grenzen zu setzen, übernimmt deine Blase das für dich – sie erzeugt spürbaren Druck, damit du endlich innehältst und deiner Seele zuhörst.
Dein unteres Chakra und deine Muskeln im Dauerkrampf
In deinem Unterleib liegt dein ganz persönliches Fundament: dein Wurzelchakra. Es steht für Urvertrauen, für Erdung und für dein Sicherheitsgefühl.
Wenn du im Alltag aber nur noch funktionierst, zieht sich dieser Bereich energetisch und auch muskulär zusammen.
Dein Becken verliert seine weiche Kraft.
Und das hat ganz konkrete Folgen für deinen Körper: Du spannst unbewusst deine tiefen Beckenbodenmuskeln, deine Gesäßmuskeln und die Innenseiten deiner Oberschenkel konstant an und bist so zutiefst verkrampft.
Du machst dich innerlich „fest“, um den Alltag durchzustehen – und deine Blase gerät dadurch unter Dauer-Druck.

Erste Hilfe bei Reizblase: Nutze diese Tipps für mehr Entspannung im Alltag.
Je nach Ausprägung deiner Beschwerden können verschiedene Bausteine für deine Entspannung zum Einsatz kommen:
1. Blasen- und Beckenbodentraining
Ein gezieltes Blasentraining unterstützt dich dabei, die Abstände zwischen den Toilettengängen schrittweise zu verlängern.
So lernt deine Blase wieder, größere Urinmengen zu tolerieren.
Ergänzend stärken sanfte Beckenbodenübungen die Kontrolle und können ungewolltem Urinverlust vorbeugen.
(Tolle Inspirationen dazu findest du sicher auch auf YouTube.)
2. Kontrolliere deine Trink- und Toilettengewohnheiten
Regelmäßige Toilettenzeiten, eine sinnvoll ... über den Tag verteilte Trinkmenge (nicht mehr wie 2,5 – 3 Liter Flüssigkeit) und ein Blasenprotokoll, in dem du über drei bis sieben Tage genau aufschreibst, wie viel du getrunken hast, wann und wie viel Urin du ausgeschieden hast oder wann du eventuell unkontrolliert Urin verloren hast, unterstützen dich dabei, Stressmuster zu erkennen und Fortschritte sichtbar zu machen.
3. Vermeide blasenreizende Stoffe
Koffein, Alkohol und scharfe Speisen können deine Blase zusätzlich reizen. Auch Kohlensäure oder Fruchtsäfte wirken bei manchen Menschen verstärkend auf den Harndrang.
4. Stressreduktion & Entspannung
Entspannungsverfahren wie Yin Yoga oder progressive Muskelentspannung können eine überempfindliche Blasenreaktion positiv beeinflussen.
Auch eine besondere Atemtechnik wie die 4-7-8-Atmung ist eine sehr wirksame Methode, um deinen Körper schnell zu beruhigen:
👉 So geht es: Du atmest vier Sekunden lang durch die Nase ein, hältst den Atem für sieben Sekunden an und atmest dann langsam und hörbar für acht Sekunden durch den Mund wieder aus.
5. Mikronährstoffe für dein Gewebe
- Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin D und Zink stärken deine Schleimhäute, Magnesium hilft der verkrampften Blasenmuskulatur, wieder zu entspannen. Kürbiskern (auch als Kapseln) oder pflanzliche Nährstoffe, wie Ackerschachtelhalm (Tee) festigen das Bindegewebe deines Unterleibs .
- Yamswurzel (Kapsel oder Creme) regeneriert dein hormonelles Milieu und unterstützt deine Schleimhäute
- Die Passionsblume (Tee oder Kapseln), unterstützt deine neuronale und muskuläre Entspannung von innen heraus.
6. Homöopathische Impulse aus Sepia & Melisse
Wenn dein Nervensystem dauerhaft auf Hochtouren läuft und sich der Druck im Unterleib einfach nicht lösen will, kann dich die pflanzlich-homöopathische Kombination aus Sepia (Tintenfisch) und Melissa (Melisse) wunderbar unterstützen.
- Sepia: Ist das klassische Mittel für Frauen, die im Alltag sehr viel tragen, sich tief erschöpft fühlen und spüren, wie die körperliche oder seelische Anspannung nach unten zieht. Sepia hilft, dem Bindegewebe und den Organen im Unterleib wieder Halt zu schenken, und lindert das typische Druck- oder Senkungsgefühl im Beckenbereich.
- Melisse: Sie wirkt wie ein sanfter Balsam auf dein vegetatives Nervensystem. Melisse bringt die nötige Ruhe in eine nervöse Blase und hilft der krampfenden Muskulatur, wieder lockerzulassen.
Deine Soforthilfe für zu Hause: eine feine Mini-Fußreflexzonen-Massage
In meiner Praxis und auch bei mir selbst arbeite ich sehr gern mit der Fußreflexzonenmassage (nach Hanne Marquardt). Sie ist eine wundervolle Möglichkeit, deinen Körper ganzheitlich zu entspannen.
An deinen Füßen – aber auch an deinen Händen und im Gesicht – bildet sich dein gesamter Körper ab.
Und wenn du weißt, wo du die wichtigsten Reflexpunkte findest, kannst du deine Blase und deinen Unterleib direkt über deine Füße sanft beruhigen.
Wichtig: Solltest du schwanger sein oder dich in einer Tumortherapie befinden, führe die Massage bitte nicht eigenständig durch, sondern lasse dich von einer erfahrenen Reflexologin beraten!

Die Lage der Reflexzonen auf einen Blick:
- Der helle Punkt (Blau-Violett): Zeigt den Blasenpunkt am Übergang zur Ferse.
- Die sanfte Linie (Grün): Zeigt den Verlauf des Harnleiters über das Fußgewölbe nach oben zur Nierenzone.
- Die zarten Linien (helles Gelb): Zeigen die Lymphzonen um den Knöchel.
- Der hellblaue Streifen: Der Bogen unterhalb der Zehenballen visualisiert die Reflexzone für den Schulter- und Brustgürtelbereich (wo wir unbewusst oft sehr viel Anspannung tragen). Der Verlauf an der gesamten Fußinnenseite entlang des Knochens ist die klassische Reflexzone für deine Wirbelsäule.
Hier ist deine kleine, wohltuende Grifffolge für deine Selbstmassage:
Der Nieren- und Blasen-Trakt:
Setze dich bequem hin. Das Feld für das Sonnengeflecht (wichtig für deine Entspannung) liegt mittig in der kleinen Mulde direkt unter deinen Zehenballen.
Wenn du von dort etwa zwei Fingerbreit nach unten gehst, erreichst du die Zone für deine Nieren. Von hier aus verläuft die Bahn des Harnleiters schräg nach unten zur Fußinnenseite – genau dorthin, wo das Fußgewölbe sanft in die Ferse übergeht. Dort liegt dein zentraler Blasenpunkt.
👉 So gehst du vor: Nimm dir etwas warmes Öl und streiche mit deinem Daumen sanft, aber mit wohltuendem Druck den Weg von der Nierenzone über den Harnleiter hinunter zum Blasenpunkt aus. Das schenkt deinem Unterleib das direkte Signal: Du darfst dich entspannen.
Knöchel & Lymphsystem:
Um deinen inneren und äußeren Fußknöchel herum liegen die Zonen für deine Lymphbahnen im Beckenbereich. Diese Bahnen sind wichtig, um Schlackstoffe und Flüssigkeiten aus deinem Körper auszuleiten. Daher solltest du diesem Bereich auch viel Achtsamkeit schenken. 💜
👉 So gehst du vor: Umkreise beide Knöchel mit deinen Zeigefingern und Daumen in ganz sanften, pumpenden Bewegungen. Das unterstützt dein Gewebe dabei, aufgestaute Flüssigkeiten und Stoffwechselabfälle abzutransportieren, damit der Druck aus dem Becken weichen kann.
Deine Aufrichtung & Halt (sorgt für die Entspannung der Muskulatur deiner Wirbelsäule):
Streiche zusätzlich die Reflexzonen an deiner Fußinnenseite entlang. Damit unterstützt du deinem Körper, die Last des Alltags abzuladen und wieder in eine aufrechte, freie Haltung zu kommen.
Wenn du magst, gönne dir gern vorab ein kurzes Fußbad, welches du zum Beispiel mit ein paar Tropfen Lavendelöl anreichern kannst... So verstärkst du das Signal an deinen Körper, dass jetzt eine Zeit der Ruhe und Erholung kommt.
Diese kleine Massage dauert nur drei bis fünf Minuten pro Fuß und du kannst sie problemlos in deinen Feierabendalltag unterbringen. Diese kurze Auszeit bringt deinen Kopf und deine Blase zur Ruhe, lenkt deine Energie spürbar nach unten in die Erdung und tut deiner Seele einfach gut.
Dein erster Schritt zurück in die Leichtigkeit
Du musst das nicht alles von heute auf morgen verändern.
Aber gib dir gern ab heute immer wieder die Erlaubnis, loszulassen und wieder weich zu werden.
Nimm dir gern heute Abend ein paar Minuten Zeit und sei achtsam mit dir.
Lege deine Hand sanft auf deinen Unterbauch, atme tief in dein Becken ein und sage dir selbst: Ich bin sicher. Ich darf jetzt loslassen.
Du wirst merken, wie die Anspannung Stück für Stück weicht und Raum für deine ganz eigene Lebensfreude entsteht.
Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns auch in meiner kleinen Praxis in Tempelfelde (Sydower Fließ) zu einer entspannenden
Fußreflexmassage.
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine wundervolle Zeit …
voller Leichtigkeit und Achtsamkeit …
Deine Britta Achtsamkeitstrainerin und Mentorin für authentische Sein
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Deine Britta💜











